Eine Evolutionstheorie erklärt und beschreibt die Entstehung der
Arten auf der
Erde als das Ergebnis von
Evolution. Die biologische Evolutionstheorie beschreibt den
Stand der Forschung zu dieser Frage, wobei mehrere, sich im Detail unterscheidende Weiterentwicklungen der von
Charles Darwin erstmals in seinem 1859 erschienenen Buch
On the Origin of Species dargestellten Theorie der Evolution durch
Natürliche Selektion bestehen. Die Unterschiede zwischen den Evolutionstheorien bestehen hauptsächlich hinsichtlich der Frage, auf welche Form sich die verschiedenen Evolutionsfaktoren in welcher Stärke auswirken und welche Evolutionsfaktoren bestimmend sind, das Prinzip der Evolution als solcher ist dagegen unstrittig. Evolutionstheorien werden ergänzt durch die
Deszendenztheorie, die besagt, dass alles Leben auf der Erde einen gemeinsamen Ursprung hat. Da in der
Biologie die Frage nach der
Entwicklung des Lebens einen zentralen Platz einnimmt und alle dort untersuchten Phänomene damit in Zusammenhang stehen, tragen alle biologischen Teildisziplinen Erkenntnisse bei, die für die Evolutionstheorie von Bedeutung sind. Dies sind hauptsächlich die
Morphologie, die
Anatomie, die
Zellbiologie, die
Biochemie, die
Verhaltensbiologie, die
Ökologie und
Biogeographie und die
Entwicklungsbiologie.
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