Die Gastroskopie oder Magenspiegelung heißt medizinisch auch Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD). Mit ihrer Hilfe ist es möglich, das Innere der
Speiseröhre (Ösophagus), des
Magens (Gaster) und des
Zwölffingerdarms (Duodenum) anzusehen. Dabei lassen sich kleine Gewebeproben (
Biopsien) aus der
Schleimhaut für mikroskopische Untersuchungen entnehmen und zusätzlich größere Gewebebereiche oder Polypen per Schlinge entfernen. Liegt eine Verengung (
Stenose) vor, kann sie mittels Argon-
Laser- oder Elektrokoagulation eröffnet werden.
Blutungen aus
Magengeschwüren können durch Unterspritzung gestillt werden oder indem das blutende Gefäß mit einem Clip abgebunden wird. Blutungen aus
Ösophagusvarizen stoppt oft eine Gummibandligatur.
Mehr unter Wikipedia.org...