Den Bruch unter Lastwechselbeanspruchung bezeichnet man als Dauer- oder Ermüdungsbruch. Der größte Teil aller Brüche im
Maschinenbau lässt sich auf Dauerbruch zurückzuführen. Die Ermüdung des Bauteils, an dessen Ende das Versagen bzw. der Bruch des Bauteils steht, ist vor allem abhängig von der Belastungsdauer und der Belastungsintensität bedingt durch eine wechselnde Belastung. Der Ermüdungsbruch tritt umso früher ein, je höher die Wechselbelastung bzw. je größer die Schwingungsamplitude ist. Qualitativ lässt sich die Höhe der Belastung aus dem Verhältnis der Schwingbruchfläche im Vergleich zur
Restgewaltbruchfläche ableiten. Je größer die Restgewaltbruchfläche ist, desto höher war die auf den Werkstoff einwirkende zyklische Belastung.
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