Erich Auerbach (* 9. November 1892 in Berlin; † 13. Oktober 1957 in Wallingford, Connecticut, USA) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Romanist.Auerbach führte 1938 in Anlehnung an einen antiken, von Augustinus gebrauchten rhetorisch-theologischen Begriff (Fleischwerdung des Wortes) den modernen Begriff der Figuration ein, der eng zusammenhängt mit dem Problem des Wechselverhältnisses von Wort und Bild als Darstellungsformen von (geschichtlicher) Wirklichkeit Mimesis. Dieser Frage widmet sich sein zweites, in Istanbul im Exil geschriebenes Hauptwerk. Dort zeigt er, wie die „tragische Fallhöhe“ durch den Alltagsrealismus eines Stendhal oder Balzac überwunden wird. Hier liegen die Grundlagen des Filmdramas.
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