Erik IV. (Dänemark)
Erik IV. Plovpenning (= Pflugpfennig) (* 1216; †
9. August 1250) war ein Sohn
Waldemar II. und
Berengaria. Er war ab 1232 Mitkönig seines Vaters in Dänemark und ab 1241 alleiniger König zur großen Verärgerung seiner beiden Brüder
Abel und
Christoffer I., die Teilhabe an der Macht forderten.Dies führte zu langwierigen Kriegen über viele Jahre, wobei Abel, Herzog in
Schleswig, Unterstützung von seinen Holsteinischen Schwägern erhielt. 1244 kam es anlässlich eines geplanten
Kreuzzuges gegen
Estland zu einem Vergleich, der aber nur von kurzer Dauer war. Um diese Kämpfe zu finanzieren, erhob Erik 1249 eine Steuer auf jeden Pflug, wovon er seinen Namen bekam. Das schien eine gerechte Steuer zu sein, da die Anzahl der Pflüge im Land in einem konstanten Verhältnis zum bearbeiteten Land standen. Es handelte sich also eigentlich um eine flächenbezogene Grundsteuer, die sich an der Zahl der Pflüge orientierte. Zwar konnten alle den kleinen Betrag bezahlen, aber die ruppige Art, sie einzutreiben, erzeugte Unmut, so dass der König 1249 sogar vor aufgebrachten Bauern in
Schonen fliehen musste.
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