Als erdähnliche Planeten (auch terrestrische Planeten) werden in der
Astronomie und
Planetologie diejenigen Körper im
Sonnensystem bezeichnet, die in ihrem Aufbau der Erde gleichen: sie bestehen vollständig oder fast vollständig aus festen Bestandteilen, und haben zumeist einen Schalenaufbau: im Zentrum befindet sich ein Eisenkern, darüber eine dicke Schicht, der so genannte Mantel, aus
Silikaten und
Oxiden, und zuoberst eine dünne Kruste, die ebenfalls aus Silikaten und Oxiden besteht, aber an Elementen angereichert ist, die nicht in das Mantelgestein eingebaut werden können und mit der Zeit „ausgeschwitzt“ werden (zum Beispiel
Kalium,
seltene Erden,
Uran). In einigen Fällen schließt sich über der Kruste eine
Atmosphäre an, und bei der Erde liegt noch die
Hydrosphäre (Ozeane, Seen,...) dazwischen. Des Weiteren ähneln
Durchmesser und
Masse, aber insbesondere auch die durchschnittliche
Dichte, denen der Erde. Letztere bewegt sich grob zwischen 4–6 g/cm3.
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