Unter Epikureismus versteht man einerseits die Lehre des griechischen
Philosophen Epikur (ca. 341 – 270 v. Chr.), andererseits auch die Schultradition seiner Anhänger, der
Epikureer, und im weitesten Sinne eine an Epikurs Lehren ausgerichtete Lebenshaltung. Der antike Epikureismus, auch (kêpos, “Garten“) genannt, war – neben der
Stoa, der
Akademie und dem
Peripatos – eine der vier großen philosophischen
Schulen, die das Geistesleben der nachklassischen
Antike maßgeblich bestimmt haben. Der Epikureismus kann in mancher Hinsicht als
atheistische Lehre bezeichnet werden, eine Einordnung unter
Agnostizismus dürfte ihn aber treffender charakterisieren.
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