Als Emulation (von lat. aemulare nachahmen) wird in der Computertechnik das funktionelle Nachbilden eines Systems durch ein anderes bezeichnet. Das nachbildende System erhält die gleichen
Daten, führt die gleichen
Programme aus und erzielt die gleichen Ergebnisse wie das originale System. Ein Emulator ist ein System, das ein anderes nachahmt. Zu unterscheiden sind Hardware- und Software-Emulatoren: Ein Hardware-Emulator ist ein elektronisches Gerät, das ein System wie einen Drucker oder das einen
Mikroprozessor (CPU) funktionell, elektrisch und mechanisch (Gehäuse und Pins) nachbilden kann. Die Verbindung zur Prozessorbaugruppe wird mittels
Sockel und passendem Stecker erstellt. Er wird auch als
In-Circuit-Emulator (ICE) bezeichnet.Beispiel 1: Ein
Terminal emuliert für den
PC einen
Host/Mainframe, wird also über eine spezielle
Terminalemulation angesprochen. Dem
Host/Mainframe gegenüber emuliert es ein
Terminal über einen DTC (Digital Terminal Controller) und einen MDP (Multiple Digital Port).
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Ein Emulator ist ein Programm, das ein anderes (Betriebs-)System nachahmt. Hierbei werden dessen Prozessor(en), sowie die Grafik- und Soundchips durch eine reine Softwareloesung umgesetzt. So verhaelt sich z. B. ein PC mit Hilfe eines C64-Emulators wie der orginale C64 von Commodore, inklusive der C64-Oberflaeche, der Grafik und des Sounds und so ist es z.B. auch moeglich, die alte C64-Software zu benutzen. Da manche Systeme (wie z. B. der Amiga) eine sehr aufwendige Hardware besitzen, ist fuer einige Emulatoren ein sehr schneller Pentium eine wichtige Voraussetzung um akzeptabel arbeiten zu koennen. siehe auch
members.aol.com/emucenter/index.htm
Applikation oder Zusatzhardware, die wie eine bestimmte Hardware auf ankommende Daten reagiert (z.B. Terminalemulator, PC-Emulator, X-Emulator)