Die beiden Amerikaner
Dan Gurney und
Carroll Shelby gründeten 1965 die All American Racers. Die Reifenfirma
Goodyear fungierte als Geldgeber. Sowohl Gurney als auch Shelby hatten sich einen Namen im internationalen Motosport gemacht. Beide konnten sich bereits in die Siegerlisten der
24 Stunden von Le Mans eintragen und Gurney war außerdem als Grand-Prix-Pilot erfolgreich. Goodyear versuchte durch den Einstieg in ein Motorsportteam die langjährige Dominanz von
Firestone als Reifenlieferant bei den
500 Meilen von Indianapolis zu brechen. Shelby kehrte dem jungen Team jedoch bald den Rücken und wandte sich wieder eigenen Projekten zu. Unter der Führung von Gurney wurde im englischen Rye (Sussex) ein Parallelunternehmen unter dem Namen Anglo American Racers aufgebaut, um auch in den europäischen Rennserien präsent zu sein. Die Wagen sollten unter der Bezeichnung Eagle an den Start gehen.
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