Dschalal ad-Din Manguberdi (, Jalal al-Din Menguberdi oder Mankburny) war der letzte Herrscher der
Choresm-Schahs.1220 war das mächtige Reich von Choresm unter den Schlägen der
Mongolen zerbrochen, und die vier Söhne Schah Muhammads II. versuchten, das väterliche Erbe zu retten. Dschalal ad-Din gelang es sogar, die Mongolen vor
Kabul zu besiegen. Er selbst nannte sich nicht
Schah sondern
Sultan. Allerdings musste er nur mit 5.000 Mann als Eskorte nach
Indien fliehen, als die Mongolen
Samarkand eroberten. In Indien musste er sich wieder den Mongolen zum Kampf stellen und verlor 1221 in der Schlacht am
Indus. Bei dieser Schlacht war
Dschingis Khan persönlich zugegen. Dschalal ad-Din rettete sich, indem er den Indus zu Pferd durchschwamm. Er verbrachte weitere drei Jahre im Exil in Indien bevor er in seine Heimat zurückkehrte. Dort sammelte er eine Armee um sich, damit er sein Reich wieder herstellen konnte. Er verlor allerdings in einer Schlacht am
Elburs-Gebirge erneut gegen die Mongolen und floh 1225 nach
Aserbaidschan, wo er das Land kampflos in Besitz nehmen konnte.
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