Der Begriff Diatonik (dia = griechisch für hindurch) stammt aus der
Musiktheorie und bezeichnet einen siebenstufigen (also
heptatonischen) Tonvorrat, der als lückenlose Folge von sechs reinen Quintschritten in gleicher Richtung darstellbar ist. Dieser Sachverhalt wird historisch bedingt durch das Durchschreiten der sieben
Stammtöne (z. B. F - c - g - d´- a´ - e´´ - h´´) demonstriert, auch dadurch hat sich das populäre Mißverstädnis verbreitet, die Diatonik würde etwa nur den "weißen Tasten" des Klaviers entsprechen. Neben dieser untransponierten "Originalgestalt" eines diatonischen Tonvorrates ergeben jedoch auch alle anderen, ebenfalls sechs Quinten breiten Siebenstufigkeiten diatonische Skalen. Das nebenstehende Beispiel zeigt von diesen Transpositionen hier f-Moll (also mit vier "schwarzen Tasten", weil vier B-Vorzeichnung) und D-Dur (also mit zwei "schwarzen Tasten", weil zwei #-Vorzeichnung).
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mus. diyatonik 9Isch diyatonik; -e Tonleiter diyatonik gam; duz dizi