dctp ist eine Abkürzung für Development Company for Television Program mbH und ist eine im Jahr 1987 gegründete Plattform für unabhängige Anbieter im deutschen
Privatfernsehen. dctp sendet mit eigener
redaktioneller Verantwortung in Programmfenstern in den
Fernsehsendern RTL,
Sat.1 und
VOX. Außerdem betrieb dctp seit 2001 gemeinsam mit
Spiegel TV den Fernsehsender
XXP, der zum 1. September 2006 seinen Betrieb einstellte und durch den Sender
DMAX ersetzt wurde. Die Anteile an XXP wurden bereits im Januar 2006 mehrheitlich und im August 2007 vollständig an den US-Medienkonzern Discovery Communication veräußert. Weiterhin ist das Unternehmen dctp an der
Schweizer PresseTV (
Fensterprogramm auf
SF zwei und
SF info) mit 20 % und an VOX mit 0,3 eteiligt.
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Abkürzung für "Digital Transmission Content Protection" - frei übersetzt: "Schutz vor der Übertragung digitaler Inhalte". Fünf führende Elektronik-Hersteller,
Hitachi,
INTEL,
Matsushita,
Sony und
Toshiba gaben Ende September 1998 bekannt, daß sie eine Methode entwickelt hätten, Raubkopierern das Weitergeben lizenzierter Software zu erschweren. Das Produkt heißt "Digital Transmission Content Protection". Digtal Transmission Licensing Administrator, eine unabhängige Vereinigung, die von den beteiligten fünf Unternehmen im Juni 1998 gegründet wurde, hat nach eigenen Aussagen bereits die ersten Lizenzen für das Produkt (DTCP) an andere interessierte Unternehmen vergeben. Ein Matsushita-Sprecher sagte gegenüber der amerikanischen Presse: "Aus der zunehmenden Verbreitung digitaler Elektronikprodukte und deren Möglichkeiten ergebe sich der Bedarf, digitale Inhalte, die zwischen Geräten wie PC, DVD-Spielern und Set-Top-Boxen fließen, vor unberechtigten Zugriffen (Raubkopien) zu schützen". Bereits im Februar 1996 präsentierten die fünf Gesellschaften die DTCP-Methode der Copy Protection Technical Vorging Group, einer adhoc ins Leben gerufenen, industrieuebergreifenden Organisation, um Kopierschutzverfahren zu entwickeln.