Abnahme der Energie durch Reibungsarbeitdie stetige Verminderung des Betrags einer Größe durch Energieentzug; dementsprechend schrumpft die gedämpfte Größe allmählich in ihrem räumlichen, zeitlichen oder frequentiellen Wirkungsbereich. Um eine zeitliche D. handelt es sich z. B. bei einer Federung (a Stoßdämpfer), einer elektr. a Schwingung, bei Schallschwingungen (a Raumakustik), der Zeigerbewegung von Meßgeräten; Leitungsdämpfung bei der Übertragung von Wechselstrom, z. B. bei Fernsprechleitung (a Dekrement). Die D. kann so groß sein, daß überhaupt keine Schwingung mehr zustande kommt. Diese ›Überdämpfung‹ heißt aperiodischer Grenzfall.
(GOLDMANN LEXIKON)
[1] Effektivitätsverlust des Lichtsignals innerhalb des Lichtwellenleiter bzw. eines elektrischen Signals innerhalb eines Metalleiters gemessen in
dB .
Je weniger man davon hat, desto besser. Was manche Zeitgenossen nicht daran hindert, die Signale mittels eines dieser Fizzelkäbelchen (etwa RG174) zur Antenne zu übertragen. Den Satz 'je dünner desto dämpf' mag ich als erste Näherung gelten lassen. Wers wirklich wissen will, hier sind die Werte von immer wieder gern verwendeten Kabeln:
Kabeltyp: Ø cm Dämpfung / 100m
1 GHz 2 GHz
RG174 0,28 110 dB 130 dB
RG58 0,5 53 dB 75 dB
Andrew EFX 2-50 0,93 12,1 dB 17,9 dB
Andrew LDF 5-50A 2,18 4,3 dB 6,4 dB
Andrew LDF 7-50A 4 2,7 dB 4,1 dB