Cybersquatting (engl. squatter = Hausbesetzer), auch Domänenbesetzung, ist eine abfällige Bezeichnung für das Registrieren von Begriffen als Internet-Domainnamen, die dem Registrierenden eigentlich nicht zustehen. Der Cybersquatter bietet diese Domains dann einem Interessenten mit "besseren Rechten" oder einem besonderen Interesse zu einem möglicherweise recht hohen Preis an, ein Akt, der von manchen als
Erpressung angesehen wird. Wegen der Identität oder Ähnlichkeit mit seinem Firmennamen, Personennamen, Marken- oder Produktnamen fühlt sich der Rechteinhaber einem hohen Druck ausgesetzt, die Domain zu erwerben. Aus dieser häufig ungünstigen Verhandlungsposition ergibt sich die oft erhebliche Preisforderung, die sich von der Preisbildung am freien Markt unterscheiden kann. Hat der Interessent tatsächlich bessere Rechte, stehen ihm allerdings Schiedsverfahren und ordentlicher Rechtsweg offen.
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(extensive) Belegung von Internet-Domains bzw. Portal Sites mit dem Ziel, sie teuer an kommerzielle Firmen wieder zu verkaufen