Beim klassischen Buchdruck handelt es sich um ein
Hochdruckverfahren, das wahrscheinlich schon um 1040 in China bekannt war. Die ersten schriftlichen Zeugnisse über chinesische Buchdrucke stammen von 1324. In aktuellen Darstellungen der
UNESCO wird das
koreanische Jikji auf den Juli 1377 datiert. Es wäre damit „das älteste
Buch der Welt“, welches mit Metall-Lettern gedruckt wurde. Die UNESCO nahm im Jahr 2001 dieses Werk in die Liste der
Weltdokumente auf. Schon ab 1410 werden auch in Europa Bücher mit im
Holzschnitt hergestellten Drucktafeln gedruckt. Die dem
Johannes Gutenberg in der Mitte des 15. Jahrhunderts zugeschriebene Erfindung des Buchdruckes bezieht sich auf die Erfindung des Druckes mit beweglichen metallenen
Lettern, die den Buchdruck vereinfachte und damit erschwinglich machte, nicht auf das Drucken von Büchern an sich. Nach neuen Erkenntnissen, ist Gutenberg wohl auch dabei nicht der Erste gewesen, jedoch konnte er im Gegensatz zu den Vorgängern ein funktionierendes Gesamtsystem bieten, welches auch
ökonomische Vorteile bot.
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