Noch während des zweiten Weltkrieges hatten 45 Staaten auf der "Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinigten Nationen" in Bretton Woods (New Hampshire / USA) die Weichen für die künftige Gestaltung der zwischenstaatlichen Währungsbeziehungen gestellt. Kernpunkt des damaligen Abkommens war die Errichtung eines Systems fester aber anpassungsfähiger
Wechselkurse.
Solange der Binnenwert der beteiligten Währungen nur wenig und dabei etwa im Gleichschritt gefallen war, trug diese Wechselkursstabilität in beträchtlichem Ausmaße zum Aufschwung des Welthandels bei.
Ende der sechziger Jahre mußten dann aber die Wechselkurse immer häufiger angepaßt werden, bis schließlich im März 1973 das System von Bretton Woods unter der Last der Dollarzuflüsse - insbesondere in die Bundesrepublik - zusammenbrach. Seither haben wir im Prinzip ein System flexibler oder floatender Wechselkurse, wobei Länder oder Ländergruppen ihre Wechselkurse nach dem Vorbild von Bretton Woods untereinander fixieren können.