Als Boxenstopp bezeichnet man im
Motorsport das kurzfristige Stoppen eines Fahrzeugs in der Box um aufzutanken, neue Reifen zu montieren, kleine Reparaturen und/oder mechanische Einstellungen vorzunehmen oder den Fahrer auszutauschen. Auch mehrere Tätigkeiten sind erlaubt. Welche genau schreibt das Regelwerk der jeweiligen Motorsportart vor. Die Boxen sind normalerweise Teil der
Boxengasse, eines Streckenabschnitts, welcher parallel zur
Start/Ziel-Geraden verläuft und an jedem Ende mit der eigentlichen Rennstrecke verbunden ist. Des Weiteren befinden sich am Rande der Boxengasse Garagen (in der Regel eine oder zwei pro Team). In diesen Garagen werden die Autos vor dem Rennen vorbereitet. Danach halten sich in ihnen die Mechaniker des jeweiligen Teams auf, bis sie erneut gebraucht werden. Der Fahrer verbleibt (außer bei einem Fahrerwechsel) im Fahrzeug.
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Der Stop ist wichtiger Bestandteil der Rennstrategie. Bei ihm werden Reifen gewechselt, Benzin nachgefüllt und kleinere Einstellung der Flügel vorgenommen. In der Regel wird mindestens ein Stop gemacht. Innerhalb von 7,5 Sekunden fließen 90 Liter Benzin in den Tank.