Bookbuilding-Verfahren
Ein Bookbuilding-Verfahren beschreibt die Art und Weise auf die der Preis fuer die Aktien eines neu an die Boerse zu bringenden Unternehmens festgelegt werden indem der Preis entgegen dem
Festpreisverfahren nicht im Vorfeld festgelegt wird sondern potentiellen Investoren im Vorfeld eine Preisspanne genannt wird.
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Bookbuilding
Bewährtes angelsächsisches Verfahren zur Ermittlung eines realistischen Emissionspreises von Aktien zum Vorteil des privaten Anlegers, das neuerdings auch in Deutschland bei größeren Aktienemissionen genutzt wird. Das Bookbuilding verläuft in mehreren Stufen:
Zunächst wirbt die emittierende Gesellschaft um die Gunst der Banken. Die von der Gesellschaft letztlich ausgewählten Banken erkunden dann das Interesse potentieller Großanleger an den neuen Aktien. Anhand unverbindlicher Preisangebote wird eine Preisspanne festgelegt.
Schließlich wird die neue Aktie an den internationalen Finanzmärkten präsentiert, um weitere mögliche Anleger zu gewinnen. Dann schließt sich das eigentliche Bookbuilding an. Institutionelle wie private Anleger haben bis zu zwei Wochen Zeit, ihre Orderwünsche abzugeben. In einer Art Versteigerung wird vom "Buchmacher", d.h. der führenden Konsortialbank, der eigentliche Emissionspreis ermittelt, zu dem die Aktie schließlich gezeichnet werden kann.
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