Bewegungsunschärfe
Als Bewegungsunschärfe (
engl. motion blur) bezeichnet man in der
Fotografie eine auf Zonen begrenzte
Unschärfe in
Bildern bewegter Objekte. In der Geschichte der Fotografie war dies anfangs ein unerwünschter Effekt, daher mussten Personen und Objekte im 19. Jahrhundert noch mehrere Sekunden stillhalten, um scharf abgelichtet zu werden. Je nach Kameraführung kann dabei das bewegte Objekt oder, wie beim
Mitziehen, der
Hintergrund unscharf dargestellt sein. Das Gegenteil hiervon ist die
Schärfe. Beim meist ungewollten
Verwackeln ist hingegen das gesamte Bild unscharf.
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Bewegungsunschärfe
Bewegte Objekte erscheinen auf Film- und Fotoaufnahmen verwischt - und das um so stärker, je länger der Film belichtet wird. Um diese Bewegungsunschärfe nachzubilden, überlagert gängige 3D-Software mehrere zeitlich aufeinanderfolgende Bilder.
Ohne die kontrollierte Bewegungsunschärfe entsteht in einer Computeranimation bei schnellen Bewegungen ein Stroboskopeffekt: die dargestellten Objekte blitzen an einigen Stellen auf dem Bildschirm auf; das Auge erkennt keine zusammenhängende Bewegung mehr. (siehe
Visualisierung, "
über Bildformate, Farbtiefe, Farbreduzierung" und "
3D-Visualisierung").
Bewegungsunschärfe
Bewegungsunschärfe
(f) ①[摄]颤动模糊 ②(印象派)绘画的模糊手法
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