Die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung entsteht, wenn der Versicherte keine Leistung im vorangegangenen Jahr in Anspruch nimmt.
Früher enthielten viele Tarife einen Anspruch auf BRE.
VN übernimmt Kosten dafür selbst, da BRE im Beitrag mitberücksichtigt ist. Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung entsteht, wenn der Versicherer überschüsse für die Versicherten erwirtschaftet. überschüsse entstehen aus einer vorsichtigen Beitragskalkulation, einem günstigen Schadenverlauf, niedrigen Verwaltungs- und Betriebskosten, höheren Erträgen aus den Vermögensanlagen sowie einem nicht verbrauchten Sicherheitszuschlag. Die Verwendung der BRE wird in der PKV unterschiedlich gehandhabt. In der Regel wird eine Mischung aus Direktauszahlung und der Zahlung von Einmalbeiträgen für Beitragssenkungen oder zur Abwendung bzw. Minderung notwendiger Beitragserhöhungen praktiziert. Bei der Direktauszahlung werden verschiedene Formen angewandt, z.B. konstant hohe Direktauszahlung Jahr für Jahr, bezogen auf den gesamten schadenfreien Vertrag, einzelne versicherte Personen oder Tarife unterschiedlich hohe Auszahlung innerhalb ambulanter, stationärer und Summentarif progressive Steigerung der BRE bei mehrjährigem schadenfreien Verlauf Gewährung eines Bonus zur Beitragsreduzierung auf Dauer In Zukunft verliert die BRE wohl an Bedeutung, da der Gesetzgeber festgelegt hat, daß ein Großteil des erwirtschafteten überschusses, auch dem auch die herkömmliche BRE gezahlt wird, zur Aufstockung der
Altersrückstellung zu verwenden ist und damit nicht mehr für die BRE zur Verfügung steht. Neu gegründete Krankenversicherungsunternehmen verfügen in den ersten Jahren noch nicht über eine aus überschüssen zu bildende Rückstellung für Beitragsrückerstattung. 'Beitragsrückerstattung (BRE) in der PKV