Bei der Beckenhaube (auch Kesselhaube) handelt es sich um einen
Helmtypus, der im frühen
14. Jahrhundert aufkam und bis in das
15. Jahrhundert gebräuchlich war. Die Beckenhaube entwickelte sich aus der
Hirnhaube, einem leichten Helm, der im
13. Jahrhundert zusammen mit einer gepolsterten Kappe und einer Haube aus Ringelpanzergeflecht unter dem
Topfhelm von Reitern getragen wurde. Als das Ringelpanzergeflecht seit den
1320er Jahren schließlich zunehmend an dieser befestigt wurde, etablierte sich der Helm auch ohne den nunmehr durch die Zunahme der Größe der Hirnhaube darüber getragenen
Kübelhelm. Die Helmglocke wurde spitz ausgetrieben, um Schläge von oben besser abzuwehren, und der Helmrand wanderte nach unten, bis die Beckenhaube mit Ausnahme der Gesichtspartie den ganzen Kopf umschloss.
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