Der Bachelor ([] oder [],
engl. für „Junggeselle“, von
lat. baccalaureus) oder Bakkalaureus (von lat. baccalaureus) ist der erste
akademische Grad, der von Hochschulen nach Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung vergeben wird. In vielen Ländern
Europas ist diese Bezeichnung im Rahmen des
Bologna-Prozesses eingeführt worden, dessen Ziel die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums ist. Ein Bachelor-Studiengang hat meist eine
Regelstudienzeit von sechs
Semestern, kann aber auch sieben oder acht Semester (also drei bis vier Jahre) dauern. Daran anschließen kann sich ein vertiefender
Master-Studiengang, in Ausnahmefällen bereits die
Promotion. Zum gleichnamigen Abschluss in den
Vereinigte Staaten von Amerika (USA) bestehen Unterschiede sowohl im Aufbau des Studiums als auch bei der Anerkennung der Abschlüsse.
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Das Wort Junggeselle (in manchen Zusammenhängen auch
Hagestolz) wird traditionell auf einen unver
heirateten Mann angewendet. Die weibliche Entsprechung ist Junggesellin (früher teilweise synonym mit
Jungfrau). Es ist kein rechtlicher Begriff, sondern entspringt dem gesellschaftlichen Empfinden. Er unterscheidet sich daher in einigen Punkten von dem
Personenstand "ledig". Zum einen wird seine Anwendung auf Personen, die in einer nichtehelichen (eheähnlichen) Partnerschaft (auch
wilde Ehe genannt) leben, nach manchem (vor allem weniger gesellschaftskonservativem) Empfinden für unzutreffend gehalten, zum anderen ist, mit der Entwicklung eines neuen Personenstandes für Leute, die in einer
Lebenspartnerschaft leben, unklar geworden, ob zur Beendigung des Junggesellendaseins zwingend eine
Ehe erforderlich ist, wie öfters von gesellschaftskonservativen Menschen behauptet wird. Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Wandel des Eheverständnisses in der Gesellschaft einen Wandel des Junggesellenverständnisses nach sich zieht. Für die Anwendung des Begriffs spielt das Alter der Zielperson keine Rolle.
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