Unter einem Audiobeschleuniger (engl. APU, Audio Processing Unit) versteht man einen speziellen
Signalprozessor, der dem Hauptprozessor in Punkto Audiowiedergabe - insbesondere die Berechnung von akustischen Effekten - die Arbeit abnehmen soll. Mit Hilfe eines Audiobeschleunigers ist es möglich, den Hauptprozessor zu entlasten, dem dann mehr Ressourcen für andere Aufgaben zur Verfügung stehen; z. B. zur Berechnung der
Künstlichen Intelligenz. Es gibt 2 Methoden der Darstellung der Audioeffekte:Software Audio Ende der 1990er Jahre hat
Intel Softwareaudiotreiber plus
Chipsätze nach dem
AC97-Standard eingeführt, um eine preiswerte Integration des
Soundchips auf der
Hauptplatine zu ermöglichen. Leider führt diese Lösung bei Echtzeitberechnungen von Audioeffekten(z. B. in 3D Spielen) zu einer Mehrbelastung der
CPU um 10 bis 20 Prozent, je nach Anzahl der zu berechnenden Audiokanäle und Komplexität der Effekte (
Hall,
Dämpfung, Okklusion(Verdeckung)). Manche Softwaretreiber verringern diese Mehrbelastung durch Weglassen von Effekten und/oder Kanälen.
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Unter einem Soundchip versteht man einen Baustein zur Klangausgabe auf Computern, der mindestens über einen
D/A-Wandler und eine
Schnittstelle zum restlichen System verfügt.Nachdem in den 1980er Jahren Soundchips in
Heimcomputern (z. B.
SID im
C64) sehr zu deren Erfolg beitrugen, wurden Anfang der 1990er Jahre Soundchips für
PCs auf
Soundkarten eingeführt, um den PCs die Möglichkeit zur Ausgabe von Klängen und Geräuschen zu geben. Vorher konnte eine Tonausgabe nur über den
Systemlautsprecher als Piepen (
monophones Rechtecksignal) erfolgen.
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