In der Physik beschreibt die asymptotische Freiheit die Abnahme der Stärke der Wechselwirkung in der Quantenchromodynamik bei kleineren Abständen bzw. hohen Energien zwischen den Quarks. Man spricht bei diesem Phänomen auch von der Abnahme der Kopplungsstärke bei hohen Energien. Das Gegenteil der asymptotischen Freiheit tritt bei niedrigen Energien auf und führt zum Confinement der Quarks in Mesonen und Nukleonen.Da die Störungstheorie, der übliche Zugang bei Rechnungen in Quantenfeldtheorien, nur bei kleinen Kopplungsstärken gültig ist, sind die Ergebnisse solcher Rechnungen für die Quantenchromodynamik nur bei hohen Energien, d.h. für asymptotisch freie Quarks gültig.
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