Arte Povera, italienische Kunstbewegung der späten 1960 und 1970 charakterisiert durch Skulpturen aus natürlichen Materialien
Der Begriff Arte Povera (ital. arme Kunst) wurde 1967 von dem
Kunstkritiker und
Kurator Germano Celant geprägt und steht für eine Bewegung von
bildenden Künstlern aus
Rom und
Norditalien aus der zweiten Hälfte der
1960er- und den
1970er-Jahren. Die Werke der Arte Povera sind typischerweise räumliche
Installationen aus "armen", d.h. gewöhnlichen und alltäglichen Materialien (Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden, u.ä.). Eine der ersten Spielstätten war der 1969 in München von
Alfred Gulden und Freunden gegründete "Aktionsraum 1", eine Halle, in der Aktions- und Konzept-Kunst sowie Arte Povera gezeigt wurde.
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