Über die unmittelbar an
Armenien angrenzenden Gebiete hinaus wanderten
Armenier schon im frühen
Mittelalter nach
Westkleinasien,
Südosteuropa,
Syrien,
Ägypten und
Persien. Im 16. Jahrhundert unterhielten armenische Kaufleute, auf die weitgestreuten Gemeinschaften ihrer Landsleute gestützt, ein Handelsnetz, das den gesamten eurasischen Raum von
Westeuropa bis
Ostasien umspannte. Die Verfolgungen und
Massaker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts brachten Armenier auch nach
Nord- und
Südamerika sowie
Australien. In Europa war Frankreich die Hauptdestination der armenischen Flüchtlinge, - hier vor allem die Hafenstadt
Marseille und
Valence und natürlich mit etwas geringerer Bedeutung Paris. Die Zahl Armenier in Deutschland liegt -nach Angaben des Instituts für Genozid und Diaspora an der Universität Bochum- zwischen 35 - 40.000. Die größte Gemeinschaft ist in Köln anzutreffen.
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