Argišti I.
Argišti I. (auch als Argištiše, Argischtis oder Argischti I. transkribiert,
armenisch Արգիշտի) war ein
urartäischer König, der ungefähr von 785 bis 753 v. Chr. regierte. Er war der Sohn seines Vorgängers
Menua und setzte dessen Expansionspolitik fort. Dabei war er im Nordosten erfolgreich und drang bis zum
Sewansee vor. Damit erstreckte sich das Gebiet Urartus von Südgeorgien und Aserbaidschan bis nach Nordsyrien. Unter Argišti I. erlebte auch die urartäische Metallindustrie einen Aufschwung, als er
Kupferminen im Kleinen Kaukasus eroberte und von den Nachbarstaaten Tribute an Metallen verlangte.
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