Das Archimedische Prinzip wurde vor über 2000 Jahren vom altgriechischen Gelehrten
Archimedes entdeckt. Es lautet: Die
Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium ist genau so groß wie die
Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.Es hat den Anschein, dass ein Gegenstand in Wasser leichter ist. Die Masse des Körpers bleibt jedoch unverändert. Dieser Eindruck entsteht, da die resultierende Kraft um die
Auftriebskraft, die der
Gewichtskraft entgegenwirkt, verringert wird. Das Archimedische Prinzip gilt in allen
Fluiden, d. h. in Flüssigkeiten und
Gasen.
Schiffe verdrängen Wasser und erhalten dadurch Auftrieb. Da die Dichte eines Schiffes geringer ist als die Dichte von Wasser, schwimmt es auf der Oberfläche.
Ballone und
Luftschiffe machen sich diese Eigenschaft zu Nutze, um fahren zu können. Hierbei werden sie mit einem Gas gefüllt, dessen Dichte geringer ist als die der umgebenden Luft. Diese Gase sind bei Luftschiffen und vielen Ballonen von Natur aus weniger dicht als Luft (z. B. Wasserstoff oder Helium); in Heißluftballons wird die Luftfüllung mit Hilfe von Gasbrennern erwärmt, wodurch ihre Dichte abnimmt.
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