Der Apple II (auch Apple ][ oder Apple //) des Unternehmens
Apple Computer gehört zu den ersten
Microcomputern, die eine weite Verbreitung fanden. Der Apple II hatte bei seiner Markteinführung acht freie Steckplätze (engl. Slots) des 8-Bit Apple-Bus-Systems, mit denen er individuell erweitert werden konnte. Die Apple-II-Baureihe war ein offenes System. Dieses Bauprinzip wurde später von IBM kopiert und als
IBM-PC vermarktet. Die Apple-II-Baureihe ist von der
Apple-Macintosh-Reihe zu unterscheiden.
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Der Apple II+ war ein leicht erweiterter
Apple II, der 1979 erschien. Er verfügte immer über volle 48
KB RAM und bot als erster Apple-Computer – statt des älteren
Integer BASIC von
Steve Wozniak – das
Applesoft BASIC, ein
gleitkomma-fähiges
BASIC aus dem Hause
Microsoft, fest eingebaut an. Auch das „Autostart-ROM“, das ein angeschlossenes
Diskettenlaufwerk ohne Benutzereingriff
booten, sowie selbstständig zwischen Warm- und Kaltstarts unterscheiden konnte, war jetzt standardmäßig vorhanden. Es entfielen dagegen einige eher „hackerfreundliche“ als „anwenderfreundliche“ Komponenten des ROMs, darunter der eingebaute Mini-
Assembler, die „Step“- und „Trace“-Befehle des Monitors, und der Sweet-16-Interpreter. Bis auf den Sweet 16 kamen diese später auf dem
Apple IIc und dem erweiterten
Apple IIe wieder zurück.
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