Unter antimitochondrialen Antikörpern (AMA) versteht man im Serum eines Patienten nachweisbare
Autoantikörper gegen
Mitochondrien. Der Nachweis erfolgt im Labor zunächst meist mittels indirekten
Immunfluoreszenztests als Suchtest. Dabei werden in der Regel Organschnitte von der Ratte verwendet (z. B. Leber, Magen, Niere). Als Bestätigungstests dienen
Immunoblots oder
ELISAs, die bestimmte Subtypen der AMA als spezifische
Antigene verwenden. Von hoher diagnostischer Relevanz ist insbesondere der Subtyp M2.
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