Die Antifaschistische Aktion Berlin (AAB) war eine der bekanntesten und mitgliederstärksten
Antifa-Gruppen in der
Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde ca. 1993 gegründet und spaltete sich zehn Jahre später in zwei Gruppen auf.Die AAB wurde zunächst unter der Bezeichnung „Antifa A&P (Agitation und Praxis)“ zu Beginn der 1990er Jahre gegründet und war maßgeblich an der Schaffung einer bundesweiten Organisation Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation (AA/BO) beteiligt. Insbesondere die von ihr veranstalteten Demonstrationen zum „
revolutionären 1. Mai“ erreichten für die
linksradikale Szene vergleichsweise große Teilnehmerzahlen und hohe Medienpräsenz. Wegen ihres undogmatischen Vorgehens und ihres für linksradikale Verhältnisse ungewöhnlich pragmatischen Umgangs mit den Medien stand sie in der Kritik der traditionellen
Autonomen, die ihr „oberflächliches Politmarketing“ vorhielten.
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