Das Antheridium (Plural: Antheridien; vom Griechischen antheros = blühend) ist ein Begriff aus der Botanik und bezeichnet das männliche
Gametangium (Sexualorgan) bei
kryptogamen Pflanzen wie
Moosen,
Farnen,
Bärlappgewächsen und bestimmten
Algen, sowie
Pilzen. In ihm werden die beweglichen
Spermatozoiden gebildet, die anschließend in den weiblichen Geschlechtsorganen, den
Archegonien bzw.
Oogonien, die Eizellen befruchten. Bei landlebenden Moosen ist für die Übertragung zum Archegonium Wasser notwendig. Dazu können die Spermatozoiden kurz Strecken in einem Wassertropfen zum Archegonium schwimmen, von dem sie chemotaktisch angelockt werden. Bei
zweihäusigen Pflanzen können auch größere Strecken zurückgelegt werden, indem Regentropfen auftreffen und so das speramtozoidhaltige Wasser auf die weiblichen Pflanzen gespritzt wird. Bei den landlebenden Moos- und Farnpflanzen besitzen die Antheridien eine äußere Zellschicht aus sterilen Zellen; diese fehlt den Antheridien der wasserlebenden Algen.
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männliches Gametangium; bilden begeißelte Spermazoiden . Siehe auch Archegonium . Der Begriff wurde ürsprünglich nur bei Moosen genutzt, hat sich dann aber ausgebreitet.