Bei einem Trickfilm werden die
Bewegungsabläufe von Figuren, Objekten und Effekten nicht in
Echtzeit gefilmt, wie bei einem
Spielfilm, sondern Bild für Bild künstlich geschaffen, d.h. animiert. Man spricht deshalb auch von
Animationsfilm. Als
Bewegtbildsequenz hintereinander abgespielt, erzeugt der Trickfilm beim Betrachter die
Illusion von echter Bewegung mit erstaunlichen Effekten. Ein 90 Minuten langer Film enthält 129 600 Einzelbilder. Da die Anzahl der Einzelbilder so groß ist, versucht man im Zeichentrickfilm mit technischen sowie künstlerischen Tricks den Arbeitsaufwand klein zu halten. Je nach verwendeter Technik und Aufwand der jeweiligen Szene kann ein einzelner Animator in einer Woche ein Pensum von einer bis mehreren Sekunden bewältigen.
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