In der
theoretischen Informatik betrachtet die amortisierte Laufzeitanalyse die durchschnittlichen
Kosten von
Operationen in Folgen. Im Unterschied zur allgemeinen
Laufzeitanalyse werden nicht nur die maximalen Kosten der einzelnen Schritte betrachtet, sondern es wird der
Worst Case aller Operationen im gesamten Durchlauf des
Algorithmus analysiert. Dies kann – beispielsweise bei
Fibonacci-Heaps – zu einer besseren
oberen Schranke führen, da es häufig Operationen gibt, die zwar teuer sein können, dieser "teure" Fall aber nur einmal oder wenige Male pro Ablauf des Algorithmus vorkommt und alle anderen Fälle relativ günstig sind. Bei einer allgemeinen Laufzeitanalyse muss man vom teuren Fall ausgehen, da dieser nicht insgesamt ausgeschlossen werden darf, aber da der Fall selten vorkommt, ist die damit berechnete
Laufzeit schlechter als die tatsächlich anzunehmende.
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