Als Althochdeutsch (Ahd.) bezeichnet man die älteste
schriftlich bezeugte Form der
deutschen Sprache in der Zeit etwa von
750 bis 1050.Das Wort „deutsch“ erscheint zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahre 786 in der mittellateinischen Form . In einer Kirchenversammlung seien die Beschlüsse verlesen worden, also „sowohl lateinisch wie auch in der Volkssprache“. Die althochdeutsche Form des Worts ist erst deutlich später belegt. In der Abschrift eines antiken Sprachlehrbuches in lateinischer Sprache, vermutlich im zweiten Viertel des 9. Jahrhunderts angefertigt, fand sich der Eintrag eines Mönches, der offenbar das lateinische Wort (Geschirr in Helmform) nicht verstanden hatte. Er muss sich bei einem Mitbruder nach der Bedeutung dieses Wortes erkundigt und die deutsche Bedeutung hinzugefügt haben. Er benutzte für seine Notiz die althochdeutsche Frühform , das heißt zu deutsch: „Schale“.
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