Die Allemande (französisch für "Deutsche") war seit dem
16. Jahrhundert ein in
Frankreich, aber auch in
Spanien und
England bekannter, zweiteiliger Schreittanz. Der erste Teil (Vortanz) stand meist im langsamen 4/4-Takt, der zweite Teil (Nachtanz) im schnellen Dreiertakt.Es ist anzunehmen, dass die Allemande aus deutschen
Volkstänzen entstanden ist, dies ist aber nicht beweisbar. Der Vortanz entstand vermutlich aus dem
Reigen des
Mittelalters. Wie das Bild zeigt, wurden beim Nachtanz Armfiguren getanzt, die auch im
Ländlertanz vorkommen.Später entwickelte sich die Allemande, wie auch
Courante,
Sarabande und
Gigue zu einem festen Bestandteil der klassischen
Suite der barocken Musik.
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