Der Allon-Plan ist ein 1967 vom stellvertretenden Ministerpräsidenten
Israels,
Jigal Allon, vorgestelltes Konzept zur Besiedlung des
Westjordanlandes (Westbank).Der Plan wurde noch erweitert und lag 1970 in der Endfassung vor, er beinhaltete im Wesentlichen zwei große Punkte:Zum einen sollten Siedlungen im Bergland der nördlichen Westbank entstehen, da dieses Gebiet von großem strategischen Nutzen ist. Man kann von dort sowohl einen großen Teil der israelischen Küste als auch das Jordantal übersehen.Zum zweiten sieht der Plan die Sicherung des israelischen Einflusses in
Jerusalem und Umgebung vor, da die Stadt für die Juden, u. a. wegen der
Klagemauer, sehr wichtig ist, und deshalb laut gesellschaftlichem Konsens nie mehr geteilt werden sollte, wie das 1948 geschehen war.
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