Allelopathie ist die Eigenschaft von
Pflanzen, organische Verbindungen auszuscheiden, welche Wachstum oder Keimen anderer Pflanzen unterbinden oder hemmen. Die Allelopathie kann als spezielle Form der
ökologischen Konkurrenz zwischen Pflanzen angesehen werden.Die Ursache der Allelopathie ist die Abgabe von Stoffen, die direkt oder nach Umwandlung phytotoxisch sind. Die Abgabe kann durch die Wurzeln oder durch das Abwaschen von Blättern erfolgen. Typisches Beispiel ist der
Walnussbaum. In seinen Blättern wird ein ungiftiges
Glucosid gebildet, das über die Wurzeln oder durch Abwaschen in die Umgebung gelangt. Durch einfache chemische Reaktionen entsteht aus dem zunächst inaktiven Stoff das
Juglon, ein Stoff, der Wachstum und Keimung vieler Pflanzen verhindert oder hemmt. Durch Juglon kann das Keimen von Salatpflanzen verhindert werden,
Erlen können in der Nähe von
Buchen nicht gedeihen.
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