Der Akustikkoppler ist eine Variante des Modems, mit dem Daten über eine Telefonleitung verschickt werden. Im Gegensatz zu einem Modem hat der Akustikkoppler keinen direkten Anschluss an das Telefonnetz, sondern benötigt dazu ein Telefon. An Mikrofon und Lautsprecher des Telefonhörers werden die entsprechenden Gegenstücke des Akustikkopplers befestigt. Die Anwahl erfolgte bei alten Modellen über die Wahleinrichtung (Wählscheibe, Tasten) des Telefons, neuere Modelle (zum Beispiel Road Warrior Telecoupler II) beherrschen das Mehrfrequenzwahlverfahren und können daher durch die Wählsoftware des Betriebssystems direkt benutzt werden.
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Das physikalische Gegenstück zum Telefonhörer verband in frühen DFÜ -Zeiten den Computer mit dem Telefon für eine Datenfernübertragung . Wegen seiner Flexibilität war der Akustikkoppler besonders für den Außendienst geeignet. Praktisch jeder Telefonhörer konnte eingelegt werden. Die Übertragungszeiten von 1.200 oder 2.400 Baud waren gegenüber einem Modem oder einer ISDN-Karte aber mehr als träge.