Adrenozeptoren (auch adrenerge Rezeptoren) sind
Rezeptoren im
sympathisch innervierten Gewebe, die physiologisch durch die natürlichen Überträgerstoffe
Adrenalin und
Noradrenalin angesprochen werden und somit für die durch Adrenalin und Noradrenalin vermittelten Effekte verantwortlich sind. Adrenozeptoren sind
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die auf Grund ihrer
pharmakologischen und
molekularbiologischen Eigenschaften in drei Familien zu je drei bis vier Subtypen unterteilt werden:
a1-Adrenozeptoren mit den Subtypen a1A, a1B, a1D und „a1L“, die vorwiegend in
Blutgefäßen gefunden werden können.
a2-Adrenozeptoren mit den Subtypen a2A/D, a2B und a2C, die
prä- und
postsynaptisch auf
Neuronen des vegetativen und zentralen Nervensystems anzutreffen sind.
ß-Adrenozeptoren mit den Subtypen ß1, ß2, ß3 und „ß4“, die für die Regulation der
Herzfrequenz und die Relaxation
glatter Muskulatur (z. B. in
Bronchien) verantwortlich sind. Am Herzen erfolgt die Wirkungsspezifität fast ausschließlich über ß1- Adrenorezeptoren (positiv inotrope, chronotrope, dromotrope Wirkung), an der glatten Bronchialmuskulatur hingegen über ß2- Adrenorezeptoren.
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