Abu l-`Abbâs Muhammad I. ( † 856) war fünfter Emir der Aghlabiden in Ifriqiya (841-856)Abu l-`Abbâs Muhammad I. kam als Sohn von Abu Iqal (838-841) in Ifriqiya an die Macht. Unter ihm erreichte die Expansion der Aghlabiden im Mittelmeerraum einen Höhepunkt. So wurde Messina auf Sizilien (843) sowie Tarent und Bari (841) in Apulien erobert. Auch Rom wurde von den Muslimen 846 angegriffen und der Vatikan geplündert (dieser lag damals außerhalb von Rom). Allerdings gab es auch die ersten Rückschläge als ein erneuter Angriff auf Rom 849 in der Seeschlacht von Ostia scheiterte. Auch verloren die Aghlabiden zunehmend die Kontrolle über die muslimischen Eroberungen in Italien. So erklärten die Muslime in Tarent (847-880) und Bari (847-871) ihre Unabhängigkeit und unterstellten ihre Emirate direkt den Kalifen der Abbasiden in Bagdad.
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