Die Aequer waren ein in der
Antike in
Italien ansässiges Volk, deren Namen bei
Livius als Gegner
Roms in den ersten drei Jahrhunderten auftaucht.Sie bewohnten die oberen Täler des
Anio sowie des Tolenus und Himella, Bergflüssen, die nordwärts zum
Nar fließen. Es wird berichtet, dass ihr Hauptsiedlungsgebiet von den Römern um
484 v. Chr. erstmals erobert wurde (
Diodor xi. 40) und rund 90 Jahre später erneut (id. xiv. 106), dass sie aber erst mit dem Ende des
Zweiten Samnitenkriegs (um
300 v. Chr.) endgültig unterworfen werden konnten (Livius ix. 45, fx. i; Diodor xx. 101), als ihnen anscheinend eine begrenzte Form der Mitsprache eingeräumt wurde (
Cicero, De officiis i. n, 35).
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