Als Analogsignal wird ein Signal bezeichnet, wenn seine Stärke (Amplitude) kontinuierlich jeden Wert zwischen einem Minimum und einem Maximum annehmen kann. Dieses trifft auf nahezu alle realen Prozesse oder Zustände zu. Klassisches Beispiel ist die Aufzeichnung von Sprache oder Musik auf einem
Tonband oder einer
Schallplatte. Theoretisch sollte es möglich sein, damit beliebig kleine Änderungen zu registrieren (sehr großer
Dynamikumfang). In der Praxis stören aber Rauschen und Nichtlinearitäten der
Messwandler so sehr, dass dieses Verhältnis von größtem zu kleinstem Signal auch bei großem technischen Aufwand nur recht bescheidene Werte erreicht. Im Gegensatz dazu besteht ein
Digitalsignal immer aus (bespielsweise 256) Treppenstufen, bei dem man zunächst eine prinzipiell schlechte Qualität vermutet. Diese kann man aber durch Verkleinerung der Stufenhöhe durch Übergang auf z.B. 65000 Stufen so weit steigern, dass letztlich die Genauigkeit von digitalisierten Signalen deutlich besser ist als von analogen Signalen. Diese Steigerung der Qualität trug entscheidend zum Siegeszug der digitalen CD gegenüber der analogen Schallplatte bei.
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