Als Glatze (auch Kahlkopf oder leicht abwertend Platte) bezeichnet man die Oberseite des menschlichen
Kopfes, wenn auf ihm keine
Haare vorhanden sind. Zu einer Glatze führen entweder
Haarausfall oder eine
Rasur der Haare.Die altersbedingte Glatze, die vor allem beim
Mann und bei der Frau in der
Menopause vorkommt, wird in den westlichen Kulturen oft als negatives
Attribut des Trägers gesehen: Sie gilt als Zeichen von
Alter und bisweilen als unattraktiv. Der Haarausfall beim Mann (auch androgenetischer Haarausfall) beginnt meist mit
Geheimratsecken und nimmt Verlaufsformen an, die durch das
Hamilton-Norwood-Schema, beschrieben sind. Beim nicht geschlechts- oder altersspezifischen Haarausfall (
Alopecia areata) kann ausgehend von kleinen haarlosen Flecken in wenigen Monaten eine vollständige Glatze entstehen. Dies betrifft auch Kinder.
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Bei Haarausfall unterscheidet man grundsätzlich zwischenEffluvium (aus dem lat. Ausfall): Dies bezeichnet den Vorgang des über die Norm gesteigerten Haarausfalls. Gesteigerter Haarausfall führt nicht notwendigerweise zu einer Alopezie.Alopezie / Alopecia: Dies bezeichnet ganz allgemein eine sichtbare Lichtung des Kopfhaars, d. h. ein Zustand mit abnorm „schütterem“ Haupthaar oder mit haarlosen Hautbezirken im Sinne einer
Glatze. Alopezie ist damit die Folge eines Haarausfalls.
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