Die Baka, ein
Pygmäenvolk, leben in
Kamerun, in der
Republik Kongo, in der
Zentralafrikanischen Republik und in
Gabun. Sie sprechen eine
Oubangi-Sprache aus der Sprachfamilie Gbandili-Sere. Die soziale Organisation richtet sich nach
patrilinearen (Männliche Abstammungslinie), nicht immer
totemischen Clans. Die Residenz ist in der Regel
virilokal (die Frau zieht in das Dorf ihres Ehemannes), kann aber nach der
Heirat für ca. fünf bis zehn Jahre, durch
Brautdienst (mokokope) bedingt, uxorilokal (Ehemann siedelt zum Wohnsitz der Ehefrau über) sein. Aufgrund ihrer
Akephalität (ohne formale Herrschaftsstruktur) lösen die Baka interne Probleme unter sich z.B. nach
Konsensprinzip, durch Konfliktvermeidung oder
Hexerei. Bei Schwierigkeiten mit Externen wenden sie sich mittlerweile zunehmend an die Dorfchefs oder die Polizei als staatlich legitimierte Autoritäten. Dies gilt insbesondere für Schwierigkeiten, die mit den benachbarten
Bantu-Völkern, wie z.B. den
Bangando, auftreten. Früher waren die Baka nach eigenen Aussagen ausschließlich Jäger, Fischer und Sammler. Nach der durch den Einfluss der Regierung und Missionare geförderten Seßhaftwerdung in den 60er Jahren wandelten sie sich zunehmend zu Kleinbauern, die jagen, fischen, sammeln oder / und Lohnarbeit sowie Handel betreiben. Durch den selektiven Holzeinschlag werden die traditionellen Nutzungsgebiete der Baka immer weiter eingeschränkt. Tiere und Pflanzen, von denen sie bisher gelebt haben, verschwinden. Das Überleben der Baka hängt immer mehr von der Landwirtschaft ab.
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sutr.
Außenhandelsorganisation užsienio prekybos organizacija