18. Jahrhundert
Das 18. Jahrhundert begann am 1. Januar 1701 und endete am 31. Dezember 1800. Das
Zeitalter der Aufklärung markiert den Beginn der
Moderne und der
Gegensätze und in ganz Europa. Durch die absolute
Macht, baute der
feudale Adel übertriebene prunkvolle
Schlösser und
Residenzen, wobei
Prunk und
Verschwendung keine Grenzen kannten. Das
einfache Volk, die
unselbständigen Bauern und
Tagelöhner, lebten in
Armut, so dass
Wanderschaft,
Kinderarbeit, Diebstahl,
Landstreicherei und
Gewalttätigkeit normal war.
Seuchen und die letzte
Pest verödeten noch viele
Landstriche in
Europa, dass mit über 300
Kleinstaaten ständig zerstritten war. Es wurden 21 Kriege, sowie
Erbfolgekriege und
Koalitionskriege geführt und die
Monarchen betrachteten alles als ihr persönliches Eigentum. Durch Heirat bzw.
Erbfolge wurden
Dynastien gefestigt, so dass die Politik in Europas von insg. 15 Familien bestimmt wurde. Die
Philosophie der
Aufklärung wurde verstärkt, indem durch
Diderot und
d’Alembert brisante
informative Inhalte entstanden. Die
Industrielle Revolution begann und der
Merkantilismus wurde durch den
Wirtschaftsliberalismus abgelöst, den
Adam Smith formulierte, wobei er auch die
Soziale Frage darstellte. Die neuzeitliche
Wissenschaft konnte sich weiter entwickeln und gab der Landwirtschaft sowie
Warenproduktion neue Impulse. Die andauernde
Unterdrückung und die stetig steigende hohe
Zins- und
Abgabenlast, führte 1789 in
Frankreich dazu, dass das
Volk auf die
Barrikaden ging, um seine
Rechte zu erkämpfen. Es konnte eine
Gewaltenteilung in
Exekutive,
Legislative und
Judikative bewirkt werden, um die Prinzipien von
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ in der „
Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ festzuschreiben. Der frühe
Kapitalismus bewirkte bei dem
„Dritten Stand“ ein neues
Selbstbewusstsein, so dass die
Gewerbefreiheit und politische
Mitspracherechte gefordert wurden. Ein neues Bewusstsein vom
Mittelstand kam durch
Lessing zum Ausdruck, wobei die Emanzipation Frau entstand. General
Napoléon Bonaparte übernahm die
Macht und neue
Nationalgefühle entstanden überall, durch
unfreiwillig besetzte oder geteilte Staaten.
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