Die Datenübertragungsrate (auch Datentransferrate,
Datenrate oder umgangssprachlich Verbindungsgeschwindigkeit, und nicht ganz zutreffend auch „Kapazität“, „Bandbreite“ genannt) bezeichnet die digitale
Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über einen
Übertragungskanal übertragen wird. Die maximal mögliche Datenübertragungsrate, die fehlerfrei über einen Kanal übertragen werden kann, wird als
Kanalkapazität bezeichnet. Diese ist zusammen mit der
Latenzzeit (Antwortverzögerung) ein
Maß für die Leistungsfähigkeit eines Kanals. Ein Kanal kann beispielsweise eine Verbindung im
Rechnernetz, die Verbindung zum
Internetdienstanbieter oder die Schnittstelle zu einem
Datenspeicher sein.
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Die Übertragungsrate gibt den erzielten Datendurchsatz pro Zeiteinheit an. Hierzu wird üblicherweise die Maßeinheit
CPS (Zeichen pro Sekunde) verwendet. Die Modemhersteller sprechen jedoch von
BPS (Bit pro Sekunde).
Üblich ist die Datenübertragung mit 8 Datenbits pro Zeichen, einem Start- und einem Stopbit (siehe
Bit/s ). Folglich werden pro Zeichen 10 Bits übertragen. Ein CPS entspricht also 10 BPS.
In der Praxis werden folgende
CPS-Rate bei Modems bzw.
ISDN -Adaptern erzielt:
14.400 BPS entsprechen 1650 CPS
28.800 BPS entsprechen 3200 CPS
33.600 BPS entsprechen 3400 CPS
ISDN (64.000 BPS) entsprechen 7500 CPS