Die Östliche Zhou-Dynastie war die spätere Phase der
Zhou-Dynastie in der
chinesischen Geschichte. Sie hatte von
770 v. Chr. bis
256 v. Chr. Bestand.Als im Jahre 771 v. Chr. die Nomaden die Hauptstadt der Zhou überfielen und zerstörten und den König töteten, floh der Kronprinz unter Schutz der umliegenden Fürsten ins östlich gelegene
Luoyang, wo er im nächsten Jahr den Thron bestieg. Die östliche Zhou-Dynastie wurde im Jahre 256 v. Chr. durch die Absetzung des letzten Zhou-Königs beendet. Sie wird wiederum unterteilt in zwei Perioden:
Die Zeit der Frühlings- und Herbstannalen und die
Zeit der Streitenden Reiche. Die Unterteilung in diese beiden Perioden ist eher traditioneller Natur, sie basiert nicht auf einem besonders einschneidenden Ereignis, auch das Datum der Unterteilung ist unter Historikern umstritten. Da die Östliche Zhou-Dynastie zwar nominell immer noch das Oberhaupt der nun offen konkurrierenden chinesischen Staaten war, de facto jedoch in der Politik keine Rolle spielte und selbst ihre Rolle als sakrale Oberpriester verloren hatte, ist diese Periode mehr unter den Namen Zeit der Frühlings- und Herbstannalen und Zeit der Kämpfenden Staaten bekannt.
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